SPI TRI – TEAM mit vier Startern beim internationalen Santander Triathlon in Palma am Start!

 

Genau vor einem Jahr hat meine „Triathlonzeit“ begonnen. Mein erster Triathlon war am 04.09.16. Bis jetzt habe ich noch keinen Wettkampf zum zweiten Mal absolviert. Dieser Tag heute wird umso spannender, da ich meine Leistungen ganz genau zum letzten Jahr vergleichen kann.

Am 03.09.2017 starten wir um 6.45 Uhr vom Robinson Club Cala Serena aus in die Inselmetropole Palma. Das Frühstück um 06.00 Uhr muss an so einem Wettkampftag gut geplant sein: bis zu 2.500 Kalorien verbraucht man auf den insgesamt 51,5 km Renndistanz! Es gilt 1,5 km im offenen Meer zu schwimmen, 40 km über den einmalig im Jahr nur für diesen Event gesperrten sechsspurigen Paseo Maritimo zu radeln und abschliessend einen 10 km Lauf nach Portixol und zurück zu absolvieren.

Autos geparkt, Carbon- Räder wieder zusammengebaut, restliche Ausrüstung gecheckt und alles vorbereitet am Platz!

Heute starten mit mir für das SPI International Triathlon Team Johannes Knabe, Pedro Dr. González & Léon Oude Aarninkhof (erster Triathlon!).

 

Um 9.00 Uhr fiel der Startschuss: „Diesmal war die Aufregung geringer und Erfahrungswerte halfen mir, die Ruhe zu bewahren. Jedoch ist jeder Wettkampf wieder eine Herausforderung: Ernährungsstrategie, Wettkampf – Pacing, perfekt funktionierende Ausrüstung v.a. Rad, Wetterumschwünge, Krämpfe – all diese externen Faktoren beeinflussen Deine Performance.

 

 

Das Radfahren war hart. Relativ flache sind wir 4 Runden á 10 km gefahren. Normalerweise ist „Windhschatten fahren“ bei einem Triathlon verboten. Jedoch sind hier sehr viele Teilnehmer und relativ wenig Platz. Es wäre zu schwierig zu kontrollieren, dass niemand Windschatten fährt, bei ständigem Überholen auf dieser Strecke. Also 1. Regel: Windschatten ist erlaubt. 2. Regel: Männer mit Männer und Frauen mit Frauen. Diese Regel stellt für mich eine extreme Schwierigkeit dar, weil ich ziemlich mit den ersten Frauen aus dem Wasser komme und dann eben keine Frau gesehen habe. Es sind ca. 50% mehr männliche Teilnehmer. Jetzt ist es sehr problematisch. Wenn ich es auf eigene Faust mache, habe ich rießige Probleme das Tempo zu halten, was alle anderen mit Windschatten haben. Deshalb habe ich die 2. Regel nicht so genau genommen und mich auch bei den Männern mit eingegliedert. Auch ich habe etliche Male die Spitze dargestellt und mich nicht einfach von den Männern mitziehen lassen. Es hat mich während des Wettkampfes niemand angehalten oder mich belehrt, dass mein Verhalten Regelverstoß bedeutet.

 

In wenigen Metern vor dem Ziel habe ich noch einmal eine Frau eingeholt und so bin ich tatsächlich als erste weibliche Teilnehmerin durch das Ziel gelaufen. Das war ein Wahnsinns- Erlebnis. Mein Kollege Johannes hat mich direkt erwartet und gebührend gefeiert. Er hatte das Ziel mit 2:15h schon einige Minuten vor mir erreicht!

 

Ich war absolut überwältigt. Ich dachte, dass mein Trainingszustand im Vergleich zum Vorjahr evtl. gleich sei. Doch genau wie Johannes habe ich es geschafft mich um tatsächlich 10 Minuten zu verbessern. Tauchlehrer Léon aus den Niederlanden, finishte seinen ersten Triathlon überhaupt in einer fantastischen Zeit von 2:21 h.

 

Dann kam der große Schock: Ich habe meine Platzierung abgenommen bekommen! 10 Strafminuten aufgrund von „Regelverstoß“, der während des Wettkampfes 0,0 kontrolliert wurde! Das war sehr schade. An sich finde ich es fair auch im Nachhinein noch zu reagieren, aber die entscheidende Frage ist: wenn sie bei mir nicht gemerkt haben, ob ich in einer Männer oder Frauen Truppe gefahren bin, wie streng wurde meine Konkurenz kontrolliert? Die Wettkampfrichter wurden durch 3-4 Frauen, die auf den vorderen Plätzen waren auf mich aufmerksam gemacht.

 

Naja so belegte ich für mich immer noch einen hervorragenden 5. Platz bei den Damen und fuhr die 40 km Rad in knapp über einer Stunde mit einem 39 km/h Schnitt. Es war definitiv ein Vorteil mit meinen männlichen Kollegen wöchentlich ca. zwei mal das harte Radtraining zu absolvieren, auch wenn das Tempo manchmal extrem war: Eine starke Rennperformance ist somit garantiert!

 

 

Unsere Freunde & Begleiter:) Vieleeeen Dank!

 

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